Im Dschungel der Partnerbörsen

Viele Menschen wünschen sich eine Partnerin oder einen Partner an der Seite. Mit diesem Menschen möchten man schöne Erlebnisse teilen oder er soll eine Stütze an schlechten Tagen sein. Auf der anderen Seite steht aber oft der Beruf im Vordergrund. Da bleibt meist nur noch wenig Zeit, um Abends in eine Bar oder am Wochenende in einen Klub zu gehen. Doch wie sollte man sonst jemanden kennenlernen? Manche versuchen Ihr Glück immer noch über die traditionelle Kontaktanzeige doch hat diese Form der Beziehungsanbahnung heute fast schon einen nostalgischen Wert. Außerdem haben die meisten Zeitungen auch nur ein begrenztes Verbreitungsgebiet, sodass man immer auf eine bestimmte Region festgelegt ist. Heutzutage stehen die Chancen sehr viele höher einen Partner zu finden, wenn man diesen online sucht.

Die Vielfalt der Partnerbörsen in der Schweiz kann verwirren

Das Internet ist neben einer riesigen Informationsmaschine auch eine riesige Partnerbörse. Jeden Tag sind Millionen Singles online unterwegs die potenzielle Partner darstellen könnten. Allerdings muss man den oder die richtige in den Weiten des Internets erst einmal finden. An dieser Stelle kommen die Partnerbörsen ins Spiel. Diese sind für Partnersuchende so etwas wie Leuchttürme, an denen sich Gleichgesinnte treffen. Doch wenn man in eine Suchmaschine den Begriff Partnerbörse, oder alternativ auch Singlebörse eingibt, wird man von den Ergebnissen fast schon erschlagen. Es gibt unzählige Plattformen die sich nicht nur an die, sagen wir Mal, üblichen Partnersuchenden richten. Daneben existieren auch Plattformen, die auf einen ganz speziellen Personenkreis zugeschnitten sind.

In letzter Zeit erfreuen sich in Schweiz zunehmend Casualdating Seiten besonderer Beliebtheit. Hierbei handelt es sich um Plattformen auf denen sich C-date Nutzer und andere Schweizer zu Sextreffen verabreden. Siehe hier: http://www.dating-kompass.ch. Das klingt zunächst etwas vulgär, ist es aber in den allermeisten Fällen anscheinend gar nicht. Die seriösen Anbieter, C-date vorweg, legen besonderen Wert darauf, dass das Ambiente nicht schmuddelig wirkt. Zwar gehe es tatsächlich um Sextreffen und Erotik, jedoch mit Stil und Niveau. Wer nur billig "ficken" wolle, sei hier Fehl am Platz. In der Schweiz scheint sich das Konzept durchzusetzen.  Anscheinend gibt es viele Singles, die sich gerne unverbindlich zum Sex treffen wollen. Liebe und Gefühle sind hier nicht das Ziel. C-date bietet eine Plattform für all diese und gibt ihnen die Möglichkeit ihr Treffen perfekt durchzuplanen. Bei der Suche nach dem richtigen Sexpartner können erstaunlich viele Angaben zur gewünschten Person angegeben werden. Aber das ist nicht alles. C-date ermöglicht es auch sexuelle Vorlieben anzugeben. So sollte es keine große Enttäuschung im Bett geben. So zumindest die Werbeversprechen C-date´s.

Natürlich gibt es auch Datingplattformen für religiöse Menschen ebenso wie für Homosexuelle. Andere wiederum richten sich an Menschen mit einem bestimmten sexuellen Fetisch und dann gibt es auch noch die Plattformen, bei denen es nur um die Suche nach einem potenziellen Sexpartner geht. Bei dieser Auswahl an Gelegenheiten kann man schnell frustriert aufgeben. Doch wie im richtigen Leben kann man auch Online durch die richtige Auswahl seine Chancen beträchtlich erhöhen.

Filtern hilft bei der Partnersuche

Nun könnte man sich bei zahlreichen Webseiten anmelden. Im Grunde spricht auch nichts dagegen das man so seine Chancen eventuell sogar verbessert. Allerdings denken so auch die meisten anderen Partnersuchenden, sodass häufig auf verschiedenen Seiten die gleichen Personen zu finden sind. Um die Chancen einen Partner zu finden wirklich zu verbessern reicht es meist aus, das man sich auf zwei bis drei Datingseiten anmeldet. Dies kann etwa bei einem der großen Anbieter im Bereich des Onlinedatings, und wenn man auf bestimmte gemeinsame Interessen wert legt, bei einem der speziell auf diese Klientel ausgerichtet ist.

Neben dieser Ausrichtung auf persönliche Interessen gibt es noch einen ganz profanen Grund eine Auswahl zu treffen - die finanzielle Basis. Zwar bieten so gut wie alle Datingplattformen einen kostenlosen Zugang doch dieser dient eher dazu sich einen Überblick zu verschaffen. Um eine Plattform im vollen Umfang nutzen zu können, das heißt mit anderen Singles Kontakt aufzunehmen ist in den meisten Fällen ein kostenpflichtiger Zugang notwendig. Hier spielt dann auch eine Rolle wie viel man bereit ist in die Partnersuche zu investieren. Ein dritter und nicht ganz unwesentlicher Grund die Partnerbörsen ein wenig zu filtern ist die Auswahl an möglichen Partnern. Wenn man nicht gerade auf der Suche nach einer gleichgeschlechtlichen Beziehung ist, will man sich wahrscheinlich nicht unbedingt bei einer Börse anmelden, wo überwiegend nur Männer aktiv sind. Deshalb sollte man darauf achten, dass das Verhältnis von Männern und Frauen in etwa gleich ist.

Das Profil ist die Visitenkarte

Nun kommen wir zu dem eigentlich wichtigsten Thema, wenn es um die Partnersuche geht - um das Profil. Das Profil ist so etwas wie eine Visitenkarte, die das Interesse des Besuchers wecken soll. Wenn man sich jedoch die Profile, vor allem der männlichen Partnersuchenden ansieht, dann können einen schon Zweifel kommen, ob diese wirklich auf der Suche sind. Die Liste reicht von uralten Profilbildern bis zu Bildern, die den Profilinhaber halb nackt zeigen. Auch auch gerne genommen sind unausgefüllte Daten oder maulfaule Sätze wie "Ich suche eine Partnerin.". Wenn man ernsthaft auf der Suche nach einer Partnerin ist, sollte man sich schon etwas Mühe geben. Denn auch bei dem Profil gilt, das der erste Eindruck entscheidend ist.

Nur wer ein Profil besitzt, das Interesse weckt, wird über kurz oder lang Erfolg bei der Partnersuche haben. Zu einem ansprechenden Profil gehört auf jeden Fall ein aktuelles Profilbild, bei dem man ansprechend und positiv rüberkommt. Auch die persönlichen Daten sollte man soweit wie möglich ausfüllen. Besondere Mühe sollte man auf einen Profiltext verwenden. Hier ist ein wenig Kreativität gefragt. Allerdings sollte diese nicht so weit gehen, dass man Dinge über sich erfindet oder mehr als notwendig beschönigt. Denn wer falsche Erwartungen weckt und damit vielleicht ein Date bekommt, muss sich nicht wundern, wenn es nur bei diesem einem Date bleibt. Dann lieber ehrlich bleiben und damit einen Partner oder Partnerin für Leben finden.